© Monika Bauß 2010-2018
Monika Bauß

Nase zeichnen mit Farbstift

Heute zeichnen wir einen Teil des Gesichtes, dem oft nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommt: die Nase. Die Nasenformen sind vielfältig - schöne Nasen, große Nasen, krumme Nasen, Babynasen, Adlernasen, gerade Nasen, Stupsnasen ... Natürlich können wir hier nicht alle Nasenformen zeichnen, aber wenn man ein paar Grundsätze beachtet, sollte man in der Lage sein, alle Formen darstellen zu können. Grundsätzlich müssen wir darauf achten, die Nase nicht durch harte Striche, sondern allein durch Schattierungen darzustellen. Nur der Bereich der Nasenlöcher ist klar begrenzt, und evtl. die Nasenspitze. Ich habe es hier erst mal absichtlich übertrieben dargestellt, und außerdem muss man eine frei schwebende Nase ja irgendwie darstellen. Ich stelle mir die Nase in etwa wie ein Dreieck vor, auf der unteren Seite zeichne ich drei Kreise ein: Nasenflügel-unterer Nasenknorpel-Nasenflügel. Vom Nasenknorpel nach oben zur Dreiecksspitze verläuft der Nasenrücken. Wenn ich mir so also die Rundungen der Nase vorstelle, wird auch klarer, wo ich schattieren muss, immer unter Berücksichtigung des Lichteinfalls und der Schattenseite. Da ich meist abends zeichne, bei Kunstlicht, sind die Fotos teilweise nachbearbeitet. Die Vorzeichnung Zunächst habe ich mir ein dunkleres Orange, fast schon bräunlich ( Orange Minerals von Prismacolor) rausgesucht und ein wenig die Konturen verstärkt. Anschließend mit einem Apricoton ( Peache light) eine erste Schicht gelegt. Mit dem dunklen Orange die ersten Schatten angelegt. Wer diese Farben nicht hat, muss ein wenig tricksen, mit Gelb, Rosa, Orange. Die nächste Schicht habe ich mit Rosa angelegt, an den dunkleren Stellen mit etwas mehr Druck. Langsam arbeite ich mich auch auf dem Nasenrücken zur Mitte hin, die ich oben noch frei von Farbe gelassen hatte. In der nächsten Schicht habe ich die dunkleren Stellen mit einer weiteren Farbe verstärkt, ein Rosa-Grau-Ton, der sich Greyed Lavender nennt. Außerdem eine weitere Schicht Apricot. Weitere Schichten aufgebracht, mit Gelb, ganz zart und dem mittleren Orange vom Anfang. Mit Braun und einem Henna-Rot weiter die Schatten verstärkt. Alles nochmal mit Apricot verstärkt und mit einem Papierwischer sanft verrieben. Ich arbeite übrigens auf einem sehr günstigen Skizzenblock von Nanu Nana, auf dem es sich eigentlich schön malen lässt mit den Buntstiften. Ich fürchte allerdings, dass das Papier nicht mehr viele Schichten aufnehmen kann, deshalb komme ich langsam zum Ende. Alles noch mal mit Dunkelorange und Apricot verstärkt, dabei den Druck variiert, um mehr oder weniger Farbe aufs Blatt zu kriegen. Nasenlöcher noch mal mit sehr spitzem, dunkelbraunen Stift überarbeitet. Jetzt erkläre ich es für fertig, das Papier ist auch satt.
© Monika Bauß 2010 - 2018

Nase zeichnen mit Farbstift

Heute zeichnen wir einen Teil des Gesichtes, dem oft nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommt: die Nase. Die Nasenformen sind vielfältig - schöne Nasen, große Nasen, krumme Nasen, Babynasen, Adlernasen, gerade Nasen, Stupsnasen ... Natürlich können wir hier nicht alle Nasenformen zeichnen, aber wenn man ein paar Grundsätze beachtet, sollte man in der Lage sein, alle Formen darstellen zu können. Grundsätzlich müssen wir darauf achten, die Nase nicht durch harte Striche, sondern allein durch Schattierungen darzustellen. Nur der Bereich der Nasenlöcher ist klar begrenzt, und evtl. die Nasenspitze. Ich habe es hier erst mal absichtlich übertrieben dargestellt, und außerdem muss man eine frei schwebende Nase ja irgendwie darstellen. Ich stelle mir die Nase in etwa wie ein Dreieck vor, auf der unteren Seite zeichne ich drei Kreise ein: Nasenflügel-unterer Nasenknorpel-Nasenflügel. Vom Nasenknorpel nach oben zur Dreiecksspitze verläuft der Nasenrücken. Wenn ich mir so also die Rundungen der Nase vorstelle, wird auch klarer, wo ich schattieren muss, immer unter Berücksichtigung des Lichteinfalls und der Schattenseite. Da ich meist abends zeichne, bei Kunstlicht, sind die Fotos teilweise nachbearbeitet. Die Vorzeichnung Zunächst habe ich mir ein dunkleres Orange, fast schon bräunlich ( Orange Minerals von Prismacolor) rausgesucht und ein wenig die Konturen verstärkt. Anschließend mit einem Apricoton ( Peache light) eine erste Schicht gelegt. Mit dem dunklen Orange die ersten Schatten angelegt. Wer diese Farben nicht hat, muss ein wenig tricksen, mit Gelb, Rosa, Orange. Die nächste Schicht habe ich mit Rosa angelegt, an den dunkleren Stellen mit etwas mehr Druck. Langsam arbeite ich mich auch auf dem Nasenrücken zur Mitte hin, die ich oben noch frei von Farbe gelassen hatte. In der nächsten Schicht habe ich die dunkleren Stellen mit einer weiteren Farbe verstärkt, ein Rosa-Grau-Ton, der sich Greyed Lavender nennt. Außerdem eine weitere Schicht Apricot. Weitere Schichten aufgebracht, mit Gelb, ganz zart und dem mittleren Orange vom Anfang. Mit Braun und einem Henna-Rot weiter die Schatten verstärkt. Alles nochmal mit Apricot verstärkt und mit einem Papierwischer sanft verrieben. Ich arbeite übrigens auf einem sehr günstigen Skizzenblock von Nanu Nana, auf dem es sich eigentlich schön malen lässt mit den Buntstiften. Ich fürchte allerdings, dass das Papier nicht mehr viele Schichten aufnehmen kann, deshalb komme ich langsam zum Ende. Alles noch mal mit Dunkelorange und Apricot verstärkt, dabei den Druck variiert, um mehr oder weniger Farbe aufs Blatt zu kriegen. Nasenlöcher noch mal mit sehr spitzem, dunkelbraunen Stift überarbeitet. Jetzt erkläre ich es für fertig, das Papier ist auch satt.